Ruth, Michel, Tim und David mit ihrem Defender 110 TD5

Weshalb zu Hause übernachten, wenn es unterwegs gleichzeitig gemütlich und  abenteuerlich ist? Das scheint das Motto dieser jungen Familie.

Wann immer sich die Gelegenheit bietet, ziehen sie mit ihrem Lieblingsgefährt los. Manchmal sind es längere Touren wie z.B. Island oder Korsika. Manchmal auch nur ein Wochenende im Jura.

Wohin es auch immer geht, die beiden Jungs sind jederzeit für einen Ausflug bereit. Denn wo darf man schon auf Papis Auto rumklettern, in der Wildnis zu Abend essen und dann kuschelig und vor wilden Tieren geschützt im Wohnwagen übernachten?

Ein "normaler" Wohnwagen ist es allerdings nicht, das wäre dieser Familie zu gewöhnlich. Er besteht aus einem Armeeanhänger mit einem Dachzelt. Die Eltern übernachten im Dachzelt und die Jungmannschaft eine Etage darunter im Anhänger. Die restliche Einrichtung für Kochen und Gepäck befindet sich im Zugfahrzeug, einem Defender 110 TD5. Der Anhänger ist voll geländetauglich, was er auf der Fahrt in die Agriates Wüste (Korsika) eindrücklich bewiesen hat. Und der Defender und sein kreativer Halter beweisen ganz nebenbei, dass kinderfreundliches Reisen sehr wohl möglich ist.

Ruth, Michel, Tim, David und ihr Defender 110 TD5Tim am Klettern

 
 
 

Albi und sein Defender 90 Td4

Eigentlich ist Albi sehr analytisch und dürfte deshalb gar keinen Land Rover fahren. Er stellt nüchtern fest, dass doch ab und zu die unmöglichsten Teile daran kaputt gehen. Doch statt die Marke zu wechseln, hat er sich eine Strategie zugelegt: Was nicht vorhanden ist, kann nicht kaputt gehen. So bestellte er sein aktuelles Fahrzeug "ohne alles". Es gibt keine elektrischen Fensterheber, kein ESP/ABS, keine Klimaanlage. Nicht mal ein Radio hat er eingebaut.

Nun gut, er hat ja schliesslich auch schon etwas Erfahrung. Seit 1985 fährt er Fahrzeuge unserer Marke und hat mit ihnen schon so viel erlebt. So war er mit einem Land Rover auf Weltreise, brachte damit seine Frau aufs Standesamt und durch die Fahrprüfung. Und obwohl das Fahrzeug immer etwas "Zuneigung" brauchte, hat es ihn nie im Stich gelassen.

Plötzlich wird der analytische Albi sehr sentimental: "Es ist immer noch das Fahrzeug, mit dem ich am liebsten unterwegs bin".

Albi und sein Defender 90 Td4 

 

 

Irene und ihr Praliné (Land Rover Serie 3)

Von allen Vereinsmitgliedern sieht Irene wahrscheinlich am objektivsten auch die Nachteile eines Land Rovers. Irene ist nicht ganz so uneingeschränkt Liebhaberin dieser Fahrzeuge. Trotzdem schätzt sie die praktische Seite dieser Fahrzeuge. Ihr Hof liegt auf rund 1000 Meter über Meer und da kommt es schon mal vor, dass ziemlich viel Schnee fällt. Dank ihrem Praliné schert sie sich keinen Deut ums Schneeräumen, sondern durchquert sämtliche noch so hohen Schneewalmen problemlos. Und würde sie in einer vereisten Kurve ausrutschen, würde sie das auf der Seite liegende Fahrzeug einfach wieder aufstellen lassen und weiterfahren. Aber das ist natürlich nur hypothetisch….

 IrenePraliné

Geheimtipp: Die in der riesigen Gusspfanne selbstgemachte Rösti mit Spiegeleiern.  Aber nicht weitersagen!

 

 

Claude und sein Defender 110

Claude und seine Familie verfügen über ein wüstentauglich ausgerüstetes Fahrzeug. Damit bereisen sie unter anderem regelmässig die marokkanische Wüste. Weil es im Defender mit der ganzen Familie etwas eng ist, hat er sich noch einen zum Reisemobil umgebauten Lastwagen gekauft. Claude nimmt regelmässig an den Events des Clubs teil und trägt mit seinem unverkennbaren Schalk dazu bei, dass es immer etwas zu lachen gibt.

 Claude     Claudes Defender 110

 

 

Hans und seine mobile Küche sowie seinem Oldtimer

Hans verfügt über zwei Fahrzeuge.

Erstens seinem Defender 90, den er zur mobilen Küche umgebaut hat. Auf diese Küche sowie den Kochkünsten von Hans verlassen sich die offenbar immer hungrigen Mitglieder anlässlich vieler Events. So gibt es manchmal vollständige Menus mit Beilagen oder auch mal etwas deftigeres wie z.B. Militärkäseschnitten. Dank der neuen Kühlbox tarnt sich der Küchenlandy auch mal als Eisdiele.

Zweitens seinem restaurierten 88er Serie II aus dem Jahr 1968 mit Blachendach. Ein wunderschönes Fahrzeug mit Veteraneneintrag, das aber trotzdem auch mal ins Gelände darf.

Bei Hans schätzen wir nebst den Kochkenntnissen und seinen Fähigkeiten zum Organisieren besonders seinen (legendären) äusserst trockenen Humor. Und wehe, er setzt seinen Hut auf – dann können sogar Blechbüchsen telefonieren.

Hans

Kuechenlandy 88er